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Service - FAQ |
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Auf dieser
Seite beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen. Sollten Sie
hier für Ihr persönliches Anliegen keine Auskunft finden, freuen wir
uns über Ihre Anfrage per E-Mail, Fax oder Telefon.
Wann ist es sinnvoll meine Ware für
den interkontinentalen Transport in Folie einschweißen zu
lassen?
Dies ist immer
dann sinnvoll, wenn Ihre Ware korrosionsanfällig ist. Dabei spielt der
Verkehrsträger eine bedeutende Rolle. Bei einem Schiffstransport empfiehlt
sich diese Maßnahme auf jeden Fall, denn dabei herrschen die
größten Temperaturschwankungen. Zudem sollten blanke oder
empfindliche Teile vor der agressiven salzhaltigen Seeluft geschützt
werden.
Bei Luftfracht muß abgewogen werden, wie die Sendung im Empfangsland behandelt wird: Der Transport per Flugzeug ist der schnellste Weg zum Empfänger. Es ist daher nicht immer notwendig, die Ware in Folie einzuschweißen. Folgt allerdings ein längerer Transport auf dem Landweg, speziell in tropischen Klimazonen, macht der Korrosionsschutz durchaus Sinn. Gleiches gilt für längere Standzeiten auf Baustellen oder für die Lagerung im Freien beim Empfänger. Welches Packmittel wähle ich für
welchen Transport?
Das hängt im Wesentlichen von der
Beschaffenheit der Ware ab. Die sicherste Variante im interkontinentalen
Warenverkehr ist die Exportkiste. Es gibt allerdings verschiedenste
Ausführungen und darüber hinaus auch ganz andere
Lösungsansätze. Hier hilft der Fachbetrieb mit Rat und Tat, um die
optimale und individuell zugeschnittene Lösung zu finden. Was sind die HPE-Richtlinien?
Die HPE ist
der Dachverband für Exportverpacker und Hersteller von Holzpackmitteln.
Sie gibt die grundlegenden Konstruktionsvarianten von Holzpackmitteln und
Verpackungsmethoden vor. Bei Einhaltung dieser Richtlinien ist der Verpacker
rechtlich geschützt. Auch Nichtmitglieder fertigen und verpacken nach
diesen Richtlinien und sichern somit Ihre Qualitätsstandards. Diese
Betriebe verweisen zumeist darauf, dass sie diese Vorgaben einhalten. Tun sie
dies nicht, ist Vorsicht geboten. Es ist jedoch nicht zwingend notwendig,
Mitglied des Verbandes zu sein.
Was bedeuted IPPC?
Die IPPC (International Plant Protection
Convention) ist eine Unterorganisation der FAO (Food and Agriculture
Organisation der Vereinten Nationen). Von ihr wurden die phytosanitären
Vorschriften für den internationalen Handel mit Verpackungen aus Vollholz
(ISPM 15) erlassen. Einen zugelassenen Fachbetrieb erkennen Sie am IPPC-Logo
mit der amtlichen Registriernummer des Unternehmens. Jedes Holzpackmittel
muß mit diesem Logo versehen werden. Das erspart viel Ärger in den
Ländern, die den IPPC-Standard bereits umgesetzt haben. Meiden Sie also
nichtregistrierte Betriebe, die eventuell die vermeintlich günstigsten
Konditionen anbieten. Kann ich Gefahrgut als Versender auch
selbst verpacken?
Im Prinzip ja. Sie müssen allerdings
ausgebildetes und stetig nachgeschultes Personal nachweisen können. Zudem
benötigen Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Packhilfsmittel. Das ist,
wenn überhaupt, nur bei immer wieder anfallenden sehr großen Mengen
sinnvoll. Allein aus Haftungsgründen empfiehlt es sich jedoch, einen
ausgewiesenen Fachbetrieb mit der Gefahrgutverpackung zu beauftragen. Wer entscheidet bei einem Schadensfall, ob
es sich um einen Transport- oder Verpackungsschaden handelt?
Sofern die Sachlage keine klare Aussage
zulässt, ist ein Havariekomissar zu Rate zu ziehen. Auf jeden Fall ist der
Empfänger angehalten, das angelieferte Packstück inklusive der
verwendeten Verpackung fotografisch zu dokumentieren und zur Verfügung zu
stellen. In den meisten Fällen ist diese Maßnahme ausreichend, um
eine Entscheidung zu treffen. Wie bin ich versichert, wenn ich meine Ware
selbst verpacke?
Wenn Sie keine gesonderte
Verpackungs-Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, haften Sie bei einem
Schaden aufgrund mangelhafter Verpackung selbst. Entsprechende Versicherungen
sind teuer und lohnen sich eigentlich nur für den Fachbetrieb. Die Transportversicherer schauen erfahrungsgemäß sehr genau auf die Verpackung, um einer Haftung zu entgehen. Wovon hängt es ab, ob ich in meinem
Werk oder außerhalb verpacken lasse?
Hier entscheiden mehrere Faktoren. Ein
wesentlicher Punkt sind die Platzverhältnisse in Ihrer Firma. Dazu kommen
Verfügbarkeit und Leistungsdaten der Hebe- und Lademittel vor Ort.
Zu beachten sind auch die Abmessungen des Packstücks. Ist eine Umfuhr zum
Verpackungsbetrieb kompliziert und teuer oder relativ einfach? Die
Empfindlichkeit der Ware spielt eine ebenso große Rolle. Oft entscheidet
aber bereits ein einziger Punkt über den Verpackungsort. Dies
herauszufinden ist die Aufgabe des Fachbetriebes.
Wann setze ich Sperrholz, Vollholz oder das
sogenannte OSB als Verpackungsmaterial ein?
Hier entscheiden oft Präferenzen des
Kunden oder des Verpackers. Allgemein sollte bei der Luftfracht aus
Gründen des Gesamtgewichtes Sperrholz eingesetzt werden; ansonsten ist die
Wahl relativ frei. Grundlegende Preisunterschiede gibt es nicht. Der Vorteil
von Vollholz liegt in der Entsorgung.
Worauf gilt es beim Einsatz von VCI zur
Konservierung zu achten, und in welcher Form wird VCI verwendet?
Beim Einsatz von VCI ist im Wesentlichen auf
die Oberflächenbeschaffenheit der einzelnen Packstücke zu achten. Es
gibt verschiedene Produkte die mit verschiedenen Additiven versehen sind. Nicht
jedes VCI-Produkt verträgt sich mit jeder Metallbeschichtung eines
Packstücks. Generell ist der Kontakt von zinkhaltigen Materialien und VCI
zu vermeiden. Dem Verpackungsbetrieb obliegt letztendlich die Auswahl des
richtigen Produktes. VCI wird in unterschiedlichen Formen hergestellt. Die Wahl, ob es als Folie, Spray, Papier, Schaum oder Einlage ausgebracht wird, hängt von der Beschaffenheit des Packguts selbst ab. Die Anwendung von VCI ist im Vergleich zu anderen Stoffen ( Bsp.: Tektyl u.ä. ) deutlich einfacher. VCI ist selbstauflösend und erspart das lästige und aufwendige Enfernen von hartnäckig anhaftenden Rückständen an blanken Flächen. |
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